Aus dem Landtag

Aus dem Landtag
02.02.2015
Markus Blume und Sandro Kirchner: Energiedialog war Riesenerfolg – Jetzt muss auf Bundesebene verhandelt werden
Zum Abschluss des Energiedialogs der Bayerischen Staatsregierung ziehen Markus Blume und Sandro Kirchner, die beiden Vertreter der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag, ein durchweg positives Fazit. „Der Energiedialog war ein Riesenerfolg. Staatsministerin Ilse Aigner und die Teilnehmer haben damit ihre Hausaufgaben für Bayern gemacht und die Weichen für eine gelingende Energiewende gestellt“, sagen Blume und Kirchner, beide Mitglieder des Ausschusses für Wirtschaft und Medien, Infrastruktur, Bau und Verkehr, Energie und Technologie des Bayerischen Landtags.

Die am Energiedialog beteiligten Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft, Gewerkschaften, Verbänden und Bürgerinitiativen begrüßten laut Kirchner unisono den Dialog und wünschen sich weitere Gespräche. „Dies zeigt“, so Blume, „der Dialog war sehr konstruktiv und hat Gruppierungen und Meinungen zusammengebracht, die sich bisher unversöhnlich gegenüber standen.“ Klar sei: Bei der Energiewende müsse vieles ineinander greifen, vom Energiesparen über den Ausbau der Erneuerbaren und deren Speicherung bis hin zur Versorgungssicherheit. „Deshalb kann es auch nicht die eine, schnelle Lösung geben. Wer anderes behauptet, sagt nicht die Wahrheit!“, wie Blume in Richtung der Opposition klarstellt.

„Jetzt muss auf Bundesebene verhandelt werden“, fordert Sandro Kirchner. „Wir brauchen vom Bund unter anderem ein neues Strommarktdesign und weitere Optionen beim Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz.“ Zum weiteren Vorgehen sagt Kirchner: „Es geht jetzt um einen Ausgleich verschiedener Interessen auf Bundesebene. Wir werden dabei sicherstellen, dass er nicht zu Lasten Bayerns gehen wird. Dabei haben wir natürlich immer die Interessen unserer Bürgerinnen und Bürger als oberste Priorität.“ „Wir erwarten jetzt auch von der Opposition, dass sie im Bund bayerisch denkt“, so die beiden CSU-Abgeordneten abschließend.