Aktuelles
11.07.2013
Direkte Hilfe für „Hochwasser-Kinder“ in Deggendorf
Frauen Union sammelt Gelder
Angesichts der Hochwasserkatastrophe hatten die Damen der Frauen Union (FU) Nürnberg-Fürth-Schwabach spontan entschieden, bei der Veranstaltung „Begegnungen 2013“ in Nürnberg mit Schirmherrin Daniela Schadt, die Frau an der Seite des Bundespräsidenten Joachim Gauck, für die Flutopfer in Deggendorf zur Spende aufzurufen. „Es ist die bemerkenswerte Summe von 1.500.- Euro“ zusammengekommen“, freut sich Stadträtin Barbara Regitz, Frauen Union Bezirksvorsitzende Nürnberg-Fürth-Schwabach über diese Solidarität und Spendenbereitschaft. „Der Betrag geht an die Frauen Union Deggendorf. Das Geld soll direkt dort ankommen, wo Hilfe am dringendsten benötigt wird”, begründet die FU Bezirksvorsitzende, Stadträtin Barbara Regitz.
FU-Bezirksvorsitzende Barbara Regitz (3.v.rechts) und FU-Ortvorsitzende Christa Katzdobler (oben rechts) bei der Spendenübergabe mit Staatssekretär Bernd Sibler, Bezirksrätin Margret Tuchen (Mitte) und MdB Bartholomäus Kalb
Ein Teil des gespendeten Geldes will die FU Deggendorf eben diesen „evakuierten“ Kindern und Jugendlichen für Ferien-Angebote bereitstellen. „Die Sommerferien stehen vor der Tür und für viele betroffene Kinder wird es in diesem Jahr heißen, dass weder Ausflug, noch Kinderfreizeitangebote oder Urlaub finanziell möglich sind,“ erklärt FU-Ortsvorsitzende aus Deggendorf Christa Katzdobler. „Die Kinder müssen damit neben den schlimmen Verlusterlebnissen durch das Hochwasser auch noch auf Ferien- und Urlaubsfreuden verzichten. Dem wollen wir entgegen steuern und auch für diese Kinder wieder Sonne ins Leben bringen“, unterstreicht Katzdobler. Mit dem Spendengeld werden Freizeit- und Urlaubsangebote wie Fahrten zu Kinderfreizeitparks oder Ferienangebote der Stadt und des Kreisjugendringes bezahlt.
Auch die Frauen-Union Ohlstadt mit ihrer Vorsitzenden Christl Zimmerer hat sich dieser Unterstüzung angeschlossen, ebenso wie der FU-Kreisverband Schwandorf, für den Bürgermeisterin Dr. Sabine Plank die gesammelten Gelder überbrachte.
Christa Katzdobler dankte im Namen der Betroffenen für die unbürokratische Hilfe der Frauen-Union Verbände. „Die Schilderungen über die vielen persönlichen Schicksale dort haben uns alle sehr berührt. Deshalb bin ich überzeugt, dass wir die richtige Entscheidung getroffen haben“, fügt Stadträtin Barbara Regitz an.
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