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Aktuelles
30.06.2019, 09:58 Uhr
„Über 11 Millionen Euro fließen in die städtebauliche Entwicklung in Niederbayern“
Städtebauförderungsprogramm „Stadtumbau“ und Investitionspakt „Soziale Integration im Quartier“ fördern 17 niederbayerische Kommunen
„Über 11 Millionen Euro für Niederbayern bedeuten eine Stärkung für die niederbayerischen Kommunen, die sich erheblich für ihre städtebauliche Entwicklung und Zukunft einsetzen“, betont Staatsminister Bernd Sibler anlässlich der Mittelverteilung 2019 aus dem Bund-Länder-Städtebauförderungsprogramm „Stadtumbau“ und dem Investitionspakt „Soziale Integration im Quartier“. Wie der Minister weiter mitteilt, fließen 7,28 Millionen Euro aus dem Programm „Stadtumbau“ und 4,43 Millionen Euro aus dem Investitionspakt „Soziale Integration im Quartier“ an insgesamt 17 niederbayerischen Kommunen. „All diese Städte, Märkte und Gemeinden machen sich Gedanken, wie sie ihre Kommunen noch attraktiver für die Bürgerinnen und Bürger gestalten können, Innenentwicklung vorantreiben, brachliegende Flächen aktivieren oder mit einer Aufwertung ihrer sozialen Einrichtungen einen Beitrag zum Zusammenhalt leisten. Umso wichtiger ist es, sie dabei zu unterstützen“, betont der Minister.
Das Programm „Stadtumbau“ zielt auf die Aktivierung von brachliegenden Industrie-, Gewerbe- oder Militärbrachen und leerstehenden Gebäuden ab. Es will die mit einem Strukturwandel verbundenen städtebaulichen Probleme bewältigen und neue Entwicklungsimpulse setzen. Bayernweit stehen in diesem Jahr rund 61 Millionen Euro für 130 Städte und Gemeinden zur Verfügung.
 
In Niederbayern werden 2019 folgende Maßnahmen unterstützt:
  • Deggendorf: Kreisverkehr Mettener Straße, Fassadenprogramm, Wettbewerb Klosterviertel: 520.000 Euro
  • Eging a. See: Erste Maßnahmen zur Umsetzung des Wettbewerbsergebnisses für die Neugestaltung der Ortsmitte: 800.000 Euro
  • Freyung: Grunderwerb und Vorbereitungsmaßnahmen im Vorfeld der Landesgartenschau: 1.660.000 Euro
  • Grafenau: Fassaden- und Geschäftsflächenprogramm: 80.000 Euro
  • Hauzenberg: Sanierung des Hauzenberger Rings: 450.000 Euro
  • Mallersdorf-Pfaffenberg: Fußwegeverbindung zur Hofmark und Treppenanlage zum Leonhardiweg: 160.000 Euro
  • Obernzell: barrierefreie Gestaltung der Uferpromenade und Umbau der ehemaligen Feuerwehr in ein Bürgerhaus: 2.000.000 Euro
  • Rottenburg/Laaber: Grunderwerb und Abbrüche im Bereich des ehemaligen Ziegeleigeländes: 320.000 Euro
  • Rotthalmünster: Marktkern: 80.000 Euro
  • Ruhstorf a.d.Rott: Wettbewerb „Matthäser“: 80.000 Euro
  • Spiegelau: Bodenmanagement im Bereich des früheren Sägewerksgeländes: 40.000 Euro
  • Vilshofen: Durchbruch Bürg mit Veranstaltungsraum zur Verkehrsentlastung des Stadtplatzes: 640.000 Euro
  • Waldkirchen: Umgestaltung von Ringmauerstr und Sanierung der Ringmauer: 450.000 Euro
 
Aus dem Investitionspakt „Soziale Integration im Quartier“ erhalten vier niederbayerische Gemeinden in diesem Jahr Mittel: 
  • Niederalteich: Bürgersaal, 2. Abschnitt: 1.620.000 Euro
  • Ruhstorf a.d. Rott: Bürgersaal, 2. Abschnitt: 1.575.000 Euro
  • Siegenburg: Sanierung Goller-Anwesen, 2. Abschnitt: 483.000 Euro
  • Thurmannsbang: Mehrgenerationenhaus, 2. Abschnitt: 765.000 Euro
Der Investitionspakt fördert bauliche Maßnahmen zum Erhalt und zum Ausbau von sozialen Infrastruktureinrichtungen im Wohnumfeld. Insgesamt standen hier rund 34 Millionen Euro für 38 Städte und Gemeinden in Bayern zur Verfügung.