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Aktuelles
20.12.2018, 14:19 Uhr | Julia Graf, StMWK
Rund 2 Millionen Euro für Lindauer Stadtmuseum im Haus zum Cavazzen
Wissenschaftsminister Bernd Sibler gibt Fördermittel aus Europäischem Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) bekannt – „Sanierung und Neugestaltung des barocken Juwels am Bodensee ist Bau- und Kulturprojekt ersten Ranges“
Die Stadt Lindau erhält für die Sanierung und Neugestaltung des Stadtmuseums im Haus zum Cavazzen über 2 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Das gab Wissenschaftsminister Bernd Sibler heute in München bekannt. Er betonte: „Das Lindauer Stadtmuseum ist ein barockes Juwel am Bodensee. Die Stadt Lindau setzt hier ein Bau- und Kulturprojekt ersten Ranges um, das für die Region und ihre Menschen wertvolle Impulse setzen kann.“
München -
Der Cavazzen wurde in den Jahren 1729 und 1730 als barockes Bürgerpalais errichtet und ist eines der bedeutendsten Bürgerhäuser im Bodenseeraum. Damit ist das Bauwerk selbst ein bedeutendes Exponat. Die Sanierung des Baudenkmals geht Hand in Hand mit der musealen Neukonzeption. „Mit der baulichen wie inhaltlichen Erneuerung des Museums leistet die Stadt Lindau einen umfassenden Beitrag zur Pflege unserer kulturellen Identität. Geschichte wird hier sichtbar und erlebbar!“ Leitmotiv der Museumskonzeption ist das Thema „Grenzen und ihre Überwindung“. Die Dauerausstellung wird aus vier einzelnen Rundgängen zur Hausgeschichte, zu Lindau als Reichs- und Handelsstadt, zur Geschichte der Bayern in Lindau und der Inselstadt während der Zeit des Nationalsozialismus und in der Nachkriegszeit bestehen. Darüber hinaus gibt es Platz für Sonderausstellungen und Pädagogikräume. Im historischen Dachraum können die Besucherinnen und Besucher künftig eine multimediale Inszenierung erleben.
 
Die Museumskonzeption und die museale Ausstattung werden im Maßnahmenschwerpunkt „Förderung nichtstaatlicher Museen“ des EFRE unterstützt. Dem Wissenschaftsministerium stehen hierfür in der Förderperiode 2014 bis 2020 rund 12 Millionen Euro zur Verfügung. Die Umsetzung des Förderprojekts soll 2022 abgeschlossen sein.